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23. Juli 2019 / Einblick

Volle Kraft für das Ehrenamt

Ob als Trainer, Sanitäter oder im Einsatz für den Denkmal- und Naturschutz – Ehrenamtliche sind die Helden des Alltags. Ohne sie müssten wir auf Vieles verzichten. Doch für Vereine und Organisationen wird es immer schwieriger, freiwillige Helfer für diese wertvollen Aufgaben zu gewinnen.

Das hat viele Gründe: Die Zeit wird gefühlt weniger, die Arbeit dafür mehr. Gerade jüngere Menschen ziehen öfter um, müssen und wollen sowohl im Job als auch in der Freizeit deshalb flexibel sein. Auf der anderen Seite gibt es viele Interessierte, die gerne ein Ehrenamt übernehmen würden – häufig aber nicht wissen, wo und wie sie sich einbringen können.

Orientierung bietet eine Website zum Ehrenamt von WestLotto. Auf ehrenamtcheck.de kann jeder mit wenigen Fragen herausfinden, welcher Ehrenamtstyp er ist. „Jedes Engagement für andere ist eine Bereicherung. Mit der Plattform wollen wir die gesellschaftlichen Träger in unserem Land unterstützen und das Ehrenamt stärker in den Fokus rücken“, sagt Christiane Jansen, Geschäftsführerin von Deutschlands größtem Lotterieveranstalter.

 

Ehrenamt im Fokus

Als gemeinwohlorientiertes Unternehmen arbeitet WestLotto dank des sogenannten Lotto-Prinzips eng mit vielen Vereinen und Organisationen in NRW zusammen. Rund 40 Prozent der Spieleinsätze der Lottospieler fließen über das Land wieder zurück in die Gesellschaft. Der Ehrenamt-Check soll gesellschaftlichen Trägern wie die AWO, den Landessportbund NRW oder die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dabei unterstützen, gerade junge Menschen auf die vielfältigen Möglichkeiten eines Engagements aufmerksam zu machen.

Auch die Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, das Ehrenamt in NRW zu stärken. „Dazu möchte WestLotto mit einer digitalen Lösung beitragen und so erreichen, dass sich mehr Menschen mit dem Thema auseinandersetzen“, erklärt WestLotto-Geschäftsführerin Christiane Jansen.

 

Bedürfnisse der User

Der Ehrenamt-Check geht auf die individuellen Bedürfnisse der User ein. So können sie nicht nur angeben, mit wem sie gerne zusammenarbeiten würden, sondern zum Beispiel auch, wie viel Zeit sie für ein Ehrenamt aufwenden wollen. Denn das Gute ist: Jeder kann auch mit kleinen Taten selbst zum Helden für andere werden.